Rettungseinsatz

Darum sucht die Freiburger Polizei zwei Lebensretter

Nichtschwimmer in Not: Ein 17-Jähriger droht zu ertrinken, zwei Fremde springen ins Wasser und helfen ihm. Die Polizei will jetzt wissen, wer das war.

Im Seepark ist ein Nichtschwimmer von der Pontonbrücke ins Wasser gestürzt. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
Im Seepark ist ein Nichtschwimmer von der Pontonbrücke ins Wasser gestürzt.

Freiburg (dpa/lsw) - Nach einer selbstlosen Rettungsaktion für einen ins Wasser gefallenen Nichtschwimmer sucht die Polizei zwei Lebensretter. «Das Polizeirevier Freiburg-Nord möchte diese herausragende Aktion würdigen und bittet die Retter, sich unter der 0761/882-4221 zu melden», heißt es in einer Mitteilung. Eine Auszeichnung samt Urkunde und Geschenk seien denkbar, sagte ein Sprecher. 

Ein 17-Jähriger war in der Nacht auf einer Pontonbrücke im Seepark gewesen und hatte sich den Angaben nach einen der runden, blauen Pontons zum Ausruhen ausgesucht. Dabei sei der Nichtschwimmer gegen 3.45 Uhr ins Wasser gerutscht. «Es gelang ihm noch, sich an einem Brückenteil festzuhalten und nach Hilfe zu rufen», teilte die Polizei mit. «Geistesgegenwärtig sprangen wohl zwei bislang unbekannte Retter ins Wasser und zogen ihn zum Ufer.» Woher diese kamen, konnte der Jugendliche den Angaben zufolge nicht sagen. 

Anlässlich dessen warnte die Polizei, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder tödliche Badeunfälle in Seen oder Flüssen in der Region gegeben habe. «Besonders hervorzuheben in diesem Fall: Die Pontons dienen der Stabilität und dem Auftrieb der Brücke und sind kein geeigneter Ort zum "Chillen".»

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