2. Fußball-Bundesliga

Defensiv anfälliger KSC verliert klar gegen Energie Cottbus

Der Karlsruher SC kassiert nach defensiven Fehlern eine deutliche Niederlage gegen Cottbus. Die Elf von Trainer Maximilian Senft muss sich vorerst nach unten orientieren.

Vergab einige Chancen für den KSC: Louey Ben Farhat (l). Foto: Uli Deck/dpa
Vergab einige Chancen für den KSC: Louey Ben Farhat (l).

Karlsruhe (dpa/lsw) - Der Karlsruher SC hat gegen Aufsteiger Energie Cottbus eine deutliche Heimniederlage kassiert. Nach einem defensiv schwachen Auftritt unterlag der badische Fußball-Zweitligist den Lausitzern am 5. Spieltag 0:3 (0:1). Lukas Michelbrink (45. Minute +2), Dominik Pelivan (55.) und Justin Butler (62.) erzielten die Cottbuser Tore vor 28.186 Zuschauern im Wildpark. KSC-Torwart Hans Christian Bernat verhinderte mit starken Paraden weitere Gegentreffer.

Beide Teams spielten von Beginn an munter nach vorn, zunächst mit leichten Vorteilen für die mutigen Cottbuser. Vor allem über die Kreativspieler Jannis Boziaris und Tolcay Cigerci kam Energie immer wieder gefährlich vor das Karlsruher Tor. Die erste Chance zur Führung hatte Lucas Copado, der per Kopf am stark parierenden KSC-Torwart Hans Christian Bernat scheiterte. 

Ben Farhat und Fukuda im Pech

Für die Karlsruher vergaben die beiden Stürmer Louey Ben Farhat und Shio Fukuda die besten Chancen. Letzterer traf mit einem abgefälschten Schuss nur die Latte des Cottbuser Tores. Angetrieben von Kapitän Marvin Wanitzek und dem ballsicheren Danyal Zor auf der Sechserposition suchten die Badener immer wieder spielerische Lösungen gegen die anfällige Cottbuser Defensive. 

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Einen Schreckmoment musste der erstmals in der Karlsruher Startelf aufgebotene Tim Civeja überstehen, als Schiedsrichter Robert Hartmann nach einem vermeintlichen Foul an Leonardo Bittencourt auf Elfmeter für die Gäste entschied. Nach Ansicht der TV-Bilder gab es allerdings Gelb für Bittencourt wegen einer Schwalbe.

Eichinger und Kobald mit folgenschweren Fehlern

Mit der letzten Aktion vor der Pause schockte Cottbus die Heimelf. Eine feine Vorlage per Hackentrick von Copado verwertete Michelbrink trocken zum 0:1. Zuvor war Noel Eichinger ein folgenschwerer Fehlpass unterlaufen. Nach dem Seitenwechsel kam es noch schlimmer für die Gastgeber: Erst vollendete der eingewechselte Pelivan ein Solo durch den Karlsruher Strafraum, dann stellte Butler gar auf 0:3. Diesmal vertändelte KSC-Innenverteidiger Christoph Kobald den Ball.

Die Karlsruher blieben bemüht, der Glaube an ein Wunder schwand aber zunehmend. Zumal Cottbus offensiv weiter Gefahr ausstrahlte. So traf der eingewechselte Christian Kinsombi nur den Pfosten. Mit weiter fünf Punkten aus fünf Spielen müssen die Badener den Blick in der Tabelle nun erst mal nach unten richten.