«Der Name der Rose»: Ein Blick hinter die Kulissen
Wiederentdeckte Fotos, Zeitzeugen-Porträts und eine geheimnisvolle Tür: Die Ausstellung zum Filmklassiker «Der Name der Rose» startet am Freitag im Kloster Eberbach.
Eltville (dpa) - Schreibpulte, alte Bücher und eine geheimnisvolle Tür: Im Kloster Eberbach werden Szenen aus dem Film «Der Name der Rose» zum Leben erweckt. Zum 40. Jubiläum des Klassikers zeigt das Kloster eine Ausstellung, in der Besucher und Besucherinnen erstmals hinter die «Verbotene Tür» blicken dürfen, wie das Kloster mitteilte. Auch ein Altar aus der Klosterkirche gehört zur Ausstellung. Das große Requisit besteht allerdings aus Hartplastik. Es wirkt nur so, als sei es aus Stein.
Im Kloster wurden 1985 Innenaufnahmen zum Film «Der Name der Rose» mit Sean Connery nach dem Roman von Umberto Eco gedreht. In der Geschichte spielt eine «verbotene Tür» eine bedeutsame Rolle.
Filmklassiker auf Großleinwand
Bei der Ausstellung sollen Filmszenen auf einer Großbildleinwand präsentiert werden. Zu sehen sind auch wiederentdeckte Aufnahmen des Fotografen Hans D. Baumann, der die Dreharbeiten begleitete, sowie Porträts von Zeitzeugen. Die Eröffnung der Ausstellung ist für Freitagabend (18. September) geplant. Wie lange die Schau bleibt, ist nach Angaben des Klosters noch offen. Begleitet wird die Ausstellung von einem hauseigenen Wein namens «Nomen Rosae».