Gute Börsengeschäfte

Deutsche Börse hebt dank höherer Zinsen Ziele an

Die Deutsche Börse wächst im dritten Quartal zweistellig und profitiert von steigenden Zinsen. Nun hebt der Konzern seine Ziele für 2026 erneut an – welche Kennzahlen sich verändern.

Wegen der Leitzinsentwicklung und gestiegener Barbestände erhöhte der Konzern seine Prognose für 2026. (Archivbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Wegen der Leitzinsentwicklung und gestiegener Barbestände erhöhte der Konzern seine Prognose für 2026. (Archivbild)

Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Börse ist im dritten Quartal dank guter Geschäfte mit ihren Produkten rund um den Finanzmarkt erneut zweistellig gewachsen. Zudem spielen ihr die weiter steigenden Zinsen in die Karten.

Wegen der Leitzinsentwicklung und gestiegener Barbestände erhöhte der Konzern seine 2026er-Prognose für das sogenannte Treasury-Ergebnis wie schon im Sommer um rund 100 Millionen Euro und hob dementsprechend auch die Latte für die Nettoerlöse und das operative Ergebnis leicht an.

Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde jetzt ein rund elfprozentiger Anstieg auf mehr als 3,9 Milliarden Euro erwartet, teilte das im Dax notierte Unternehmen in Frankfurt mit. Bislang hatte die Deutsche Börse mehr als 3,8 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. 

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Die Prognose für die Nettoerlöse wurde auf mehr als 6,5 Milliarden Euro erhöht. Das wäre ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um circa acht Prozent. Die Ziele für die Erlöse ohne die Effekte aus steigenden Zinsen wurden erneut bestätigt.

Zweistellige Wachstumsraten

Im dritten Quartal legten die Nettoerlöse um 13 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro an. «Das Wachstum wurde durch anhaltende strukturelle Trends getragen, aber auch durch das zyklische Marktumfeld unterstützt», hieß es in der Mitteilung. 

Sechs von acht Geschäftsbereichen erzielten den Angaben zufolge zweistellige Wachstumsraten. Das operative Ergebnis kletterte um 16 Prozent auf 978 Millionen Euro nach oben. Die Zahlen fielen etwas besser aus, als Experten erwartet hatten. Einige Analysten hatten allerdings auf eine Erhöhung der operativen Entwicklung gesetzt.