DFB-Quartett: Schuster erinnert sich an Württemberg-Auswahl
Gleich vier Freiburger werden in die Nationalmannschaft berufen. SC-Coach Julian Schuster denkt daher an eine eigene Nominierung zurück - und berichtet von einem Gespräch mit dem neuen Bundestrainer.
Freiburg (dpa/lsw) - Freiburgs Trainer Julian Schuster kann die Freude des frisch in die Nationalmannschaft berufenen SC-Quartetts nach eigener Aussage nur erahnen. «Ich bin einmal für die württembergische Auswahl nominiert worden. Das war ein unglaubliches Glücksgefühl», sagte der in Bietigheim-Bissingen geborene und in der Jugend des FV Löchgau ausgebildete Schuster vor der Partie bei Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr) schmunzelnd.
«Deswegen kann ich mir jetzt nur ausmalen, wie es sich für die Jungs anfühlen muss. Das sind natürlich Kindheitsträume, das eigene Land vertreten zu dürfen.» Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hat die Freiburger Max Rosenfelder, Philipp Treu, Yannik Engelhardt und Derry Scherhant für die bevorstehenden Nations-League-Partien der DFB-Auswahl nominiert. Das sei «einerseits eine Bestätigung der individuellen Entwicklung», sagte Schuster, «aber auch ein großes Kompliment für die gesamte Mannschaft».
Er habe Klopp gesagt, dass diese Spieler «jeder Mannschaft guttun» würden, erklärte Schuster. Er hoffe, dass sie auch im Nationalteam «das transportieren, was uns hier auszeichnet». Freiburg ist vor dem vierten Spieltag überraschend Tabellenführer der Fußball-Bundesliga.