Klima

Die Buga 23 und 200 Tage Nachhaltigkeit: Countdown läuft

Ein Mann hält vor einem Blumenbeet einen «Buga 23»-Holzrahmen in der Hand. Foto: Uwe Anspach/dpa
Ein Mann hält vor einem Blumenbeet einen «Buga 23»-Holzrahmen in der Hand.

Mannheim (dpa/lsw) - Die Seilbahn läuft mit Ökostrom, auf dem Dach der begrünten U-Halle, dem Herz der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim, liegt Photovoltaik, eine grüne Infrastruktur mit großen Naherholungsgebieten ist entstanden. Die Buga 23 sei für die Stadt eine Plattform der Transformation gewesen, sagte Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) am Donnerstag bei der Vorstellung der Buga-Highlights. Im Mittelpunkt der Schau, die am 14. April eröffnet wird, stehen die vier Leitthemen Umwelt, Klima, Energie und Nahrungssicherung.

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So werden mit einem sechs Kilometer langen Radschnellweg mehrere Stadtteile an die Innenstadt angebunden. Das Spinelli-Gelände, neben dem Luisenpark Schauplatz der Buga, werde mit seinen mehr als 60 Hektar Fläche zu einem der größten Artenschutzgebiete der Metropolregion. Auf einem sogenannten Experimentierfeld werden Themen wie selbstfahrende Fahrzeuge oder Gärten der Zukunft behandelt.

Die Buga 23 hat sich auf die Fahnen geschrieben, eine der nachhaltigsten Bundesgartenschauen aller Zeiten werden. Die Palette nachhaltiger Ideen auf der insgesamt mehr als 100 Hektar großen Buga-Fläche reicht von umweltfreundlichen Abfallkonzepten bis hin zu klimaresistenten Bäumen, die nach dem Ende der Schau im ganzen Stadtgebiet eingepflanzt werden sollen.

Bislang seien rund 45.000 Dauerkarten, mehr als 72.000 Tageskarten und etwa 4000 Zweitageskarten verkauft worden, hieß es weiter. Insgesamt wird mit mehr als 2 Millionen Besuchern gerechnet. Die Buga findet alle zwei Jahre statt, die letzte war in Erfurt. Mannheim hatte bereits 1975 eine Buga ausrichtet.