Immobilien

Dondorf-Druckerei soll Kunsthalle werden

Das leerstehende Gebäude könnte Ausweichquartier für die Schirn werden. Die Kunsthalle wird ab 2025 saniert. Ist der Abriss der Druckerei damit vom Tisch?

An der Fassade der Dondorf-Druckerei hängt ein Banner „Die Mauer muss weg! Druckerei bleibt“. Foto: Andreas Arnold/dpa
An der Fassade der Dondorf-Druckerei hängt ein Banner „Die Mauer muss weg! Druckerei bleibt“.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Das leerstehende Gebäude der Dondorf-Druckerei auf dem Unicampus Bockenheim könnte als Ausweichquartier für die Schirn genutzt werden. Die Kunsthalle muss saniert werden und nach aktueller Planung ab Mai 2025 bis Frühjahr 2027 ihren etablierten Standort am Römerberg verlassen.

Eine Machbarkeitsstudie sei bereits erstellt worden, teilten das Land Hessen, dem das Gebäude gehört, und die Stadt Frankfurt am Freitag mit. Derzeit werden die weiteren notwendigen Schritte zur Umsetzung abgestimmt und finalisiert.» Ein Abriss der Dondorf-Druckerei sei damit «vom Tisch».

Um das 1873 von der jüdischen Unternehmerfamilie Dondorf errichtete Backsteingebäude hatte es zuvor heftigen Streit gegeben. Aktivisten hatten das Gebäude besetzt, um den Abriss zu verhindern. Ursprünglich sollte das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik dorthin umsiedeln, zog sich später aber zurück.

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