Museen

Mit Tanz und Techno: Kunsthalle Schirn zieht um

Die Kunsthalle Schirn wird saniert. Den Umzug ins Ausweichquartier nehmen die Ausstellungsmacher ganz wörtlich.

Bis mindestens 2027 sind die Ausstellungen der Schirn in Bockenheim zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa
Bis mindestens 2027 sind die Ausstellungen der Schirn in Bockenheim zu sehen.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit einer Tanz-Performance zu Techno-Musik ist die Frankfurter Kunsthalle Schirn von der Innenstadt in ihr Ausweichquartier gezogen. An der Parade waren rund 100 Tänzerinnen und Tänzer beteiligt. Sie zogen zu Livemusik einer Techno-Marching-Band vom Römerberg durch die Innenstadt in die ehemalige Dondorf-Druckerei im Stadtteil Bockenheim. 

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Choreografiert wurde die «partizipative Tanzperformance» mit dem Titel «In C –Community» von der Compagnie Sasha Waltz  & Guests. Profis und lokale Tänzer hatten das Stück einstudiert. Auch Museumsbesucher durften mitmachen, als die Tänzer zum Abschluss durchs Haus zogen. 

Choreografiert wurde die «partizipative Tanzperformance» mit dem Titel «In C –Community» von der Compagnie Sasha Waltz & Guests. Foto: Boris Roessler/dpa
Choreografiert wurde die «partizipative Tanzperformance» mit dem Titel «In C –Community» von der Compagnie Sasha Waltz & Guests.

Bis mindestens 2027 sind die Ausstellungen der Schirn in Bockenheim zu sehen. Grund für den Umzug ist die energetische Sanierung des Schirn-Gebäudes, das aus den 1980er Jahren stammt. Die ehemalige Druckerei war 2023 von Aktivisten besetzt worden. Sie wollten gegen Leerstand protestieren und verhinderten damit den Abriss des Ensembles.

Ab 25. September zeigt die Schirn in den neuen Räumen Arbeiten der philippinisch-kanadischen Künstlerin und Filmemacherin Stephanie Comilnag. Am 10. Oktober folgt Suzanne Duchamp, eine Pionierin der Dada-Bewegung.