Sportpolitik

DOSB-Präsident Weikert in EOC-Gremium gewählt

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Thomas Weikert, ist neues Mitglied im Exekutivkomitee der Europäischen Olympischen Komitees beworben. Der 63-Jährige hofft damit auf Einfluss.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Thomas Weikert (r), wurde in das Exekutivkomitee der Europäischen Olympischen Komitees gewählt. Foto: Christian Johner/dpa
Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Thomas Weikert (r), wurde in das Exekutivkomitee der Europäischen Olympischen Komitees gewählt.

Frankfurt/Main (dpa) - DOSB-Präsident Thomas Weikert ist in das Exekutivkomitee der Europäischen Olympischen Komitees (EOC) gewählt worden. Der Spitzenfunktionär des Deutschen Olympischen Sportbunds setzte sich bei der EOC-Generalversammlung in Frankfurt am Main als einer von 17 Kandidaten um einen der zwölf Plätze durch. 

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«Für den DOSB ist es wichtig, dass wir uns im Exko weiterhin einbringen können, deshalb hoffe ich, dass man mir das Vertrauen schenken wird», hatte Weikert im Vorfeld gesagt. Er wolle sich unter anderem für ein geschlossenes Vorgehen bei wichtigen sportpolitischen Fragestellungen auf EU-Ebene einsetzen. Die Mitglieder des Gremiums werden alle vier Jahre gewählt.

Grieche im Amt des Präsidenten bestätigt

Deutschland war zuletzt durch die langjährige Hockey-Funktionärin Uschi Schmitz im EOC-Exekutivkomitee vertreten. Sie hatte aber nicht erneut kandidiert.

Derweil wurde der Grieche Spyros Capralos als EOC-Präsident bestätigt. Der Olympiateilnehmer im Wasserball war ohne Gegenkandidaten angetreten.