Bahnhofsviertel

Drogenkonsumräume

Vor mehr als 30 Jahren wurde in Frankfurt Deutschlands erster Konsumraum für Drogenabhängige eröffnet. Die Stadt sieht Erfolge.

Der Konsumraum der «Integrativen Drogenhilfe» liegt in der Niddastraße, einem Brennpunkt der Mainmetropole. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Der Konsumraum der «Integrativen Drogenhilfe» liegt in der Niddastraße, einem Brennpunkt der Mainmetropole. (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Frankfurt war 1994 die erste deutsche Stadt, die einen Drogenkonsumraum einrichtete. Mittlerweile gibt es vier solcher Räume, die von verschiedenen Trägern betreut werden. 

In Deutschland gibt es laut Deutscher Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht in der Hälfte aller Bundesländer Drogenkonsumräume. Nach Angaben der Deutschen Aidshilfe sind es bundesweit mehr als 30. 

In Frankfurt finden nach Angaben der Stadt in den Konsumräumen rund 600 «Konsumvorgänge» täglich statt. Das zuständige Dezernat hält diesen Ansatz für erfolgreich: Seit Bestehen der Konsumräume sei es darin zu keinem drogenbedingten Todesfall gekommen.

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