Landgericht Frankfurt

Ehefrau mit 60 Messerstichen getötet: Rechtsanwalt plädiert

Nach acht Monaten neigt sich der Mordprozess seinem Ende entgegen. Die Staatsanwältin hat bereits eine lebenslange Freiheitsstrafe beantragt.

Der im Frankfurter Landgericht wegen Mordes an seiner Ehefrau angeklagte Mann hatte die Tötung gestanden. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Der im Frankfurter Landgericht wegen Mordes an seiner Ehefrau angeklagte Mann hatte die Tötung gestanden. (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im Mordprozess gegen einen Mann, der seine Frau mit 60 Messerstichen und -schnitten getötet haben soll, wird für den heutigen Freitag (10.30 Uhr) das Plädoyer des Rechtsanwalts erwartet. Der heute 53-Jährige soll seine Frau im Sommer 2023 im Beisein des gemeinsamen Babys getötet haben. 

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Die Staatsanwaltschaft hat bereits eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes beantragt. Als Motiv sieht sie unter anderem Wut, weil sich die 40-Jährige von dem Deutsch-Iraner getrennt hatte. Er sei dem «iranisches Rollenmuster» verhaftet, habe einen «Kontrollwahn», so die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer am Mittwoch.

Beim Prozessauftakt Anfang September 2024 hatte der Mann die Tat gestanden. Ein Termin für die Urteilsverkündung war zunächst nicht bekannt.