Katastrophenschutz

Einsatzkräfte kehren nach Hochwasserlage in Bayern zurück

Wegen Hochwasser forderte das Land Bayern Hilfe an. Hessische Kräfte kehren nun von ihrem Einsatz zurück.

Soldaten fahren mit einem Lastwagen über eine überflutete Straße im Ortskern. Foto: Sven Hoppe/dpa
Soldaten fahren mit einem Lastwagen über eine überflutete Straße im Ortskern.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Nach der Hochwasserlage in Bayern sind die Einsatzkräfte des Hessischen Katastrophenschutzes zurückgekehrt. «Ich danke den hessischen Einsatzkräften für ihren erfolgreichen, aufopferungsvollen und größtenteils ehrenamtlichen Einsatz. Auf unsere Einsatzkräfte und die länderübergreifende Solidarität ist Verlass», sagte Innenminister Roman Poseck (CDU) laut einer Mitteilung vom Freitagmorgen. Die Helfer seien bereits am Donnerstag wieder im Land eingetroffen.

WNOZ WhatsApp-Kanal

Die Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung auf WhatsApp! Aktuelle Nachrichten aus deiner Region. Die Top-Themen jeden Mittag frisch auf dem WhatsApp-Kanal.

Impressum

Das Bundesland Bayern hatte demnach am Sonntag Hilfe aus anderen Ländern angefordert. Am Montag wurden dann unter anderem Wasserrettungszüge aus mehreren hessischen Landkreisen nach Nördlingen in Bayern entsandt. Die hessische Einheit umfasste 111 Einsatzkräfte mit 36 Fahrzeugen.

Die Wasserrettungszüge halfen bei der Absicherung bei Arbeiten an den Deichen oder der Evakuierung von Personen. «Der Schwerpunkt lag beim Schutz eines großen landwirtschaftlichen Betriebes, der aufgrund aufgeweichter Dämme zu überfluten drohte», hieß es. Der gesamte Einsatz dauerte rund 80 Stunden bis Donnerstagmittag. Von den 111 eingesetzten Kräften wurden in dieser Zeit insgesamt rund 9000 Arbeitsstunden geleistet.