Fußball

Eintracht-Boss kritisiert WM-Aus für Larsson

Die Nichtberücksichtigung von Hugo Larsson für das WM-Aufgebot Schwedens stößt bei Markus Krösche auf Unverständnis. Der Frankfurter Sportvorstand übt harte Kritik.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat heftige Kritik an der Nichtberücksichtigung von Hugo Larsson für das schwedische WM-Aufgebot geübt. (Archivbild) Foto: Marc Schüler/dpa
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat heftige Kritik an der Nichtberücksichtigung von Hugo Larsson für das schwedische WM-Aufgebot geübt. (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat das WM-Aus für Mittelfeldspieler Hugo Larsson scharf kritisiert. «Diese Entscheidung ist nicht nur unverständlich, sondern aus unserer Sicht schlicht falsch und sportlich nicht zu erklären», kommentierte Krösche die Nichtberücksichtigung des 21-Jährigen für das WM-Aufgebot Schwedens. 

«Hugo hat sich in den vergangenen Jahren auf höchstem Niveau entwickelt, konstant Leistung gebracht und zählt zu den absoluten Schlüsselspielern unserer Mannschaft», begründete Krösche sein Unverständnis für die Ausbootung von Larsson durch den schwedischen Nationaltrainer Graham Potter. 

Eintrachts Hugo Larsson fehlt im schwedischen Aufgebot für die Fußball-WM. (Archivbild) Foto: Uwe Anspach/dpa
Eintrachts Hugo Larsson fehlt im schwedischen Aufgebot für die Fußball-WM. (Archivbild)

«34 Pflichtspiele in dieser Saison sprechen eine eindeutige Sprache. Wer solche Leistungen ignoriert, sendet das falsche Signal an jeden Profi, der sich Woche für Woche alles erarbeitet. Für uns ist klar: Hugo hätte die Nominierung mehr als verdient gehabt», bekräftigte der 45 Jahre alte Eintracht-Boss. 

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Neuer Schweden-Coach kein Larsson-Freund

Larsson selbst war bereits am Montag von Potter über das Aus für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko informiert worden. Der Eintracht-Profi, der 2023 sein Länderspieldebüt gefeiert hatte, stand bereits in den Playoff-Spielen des Drei-Kronen-Teams im März nicht im Kader.