Staatsanwaltschaft

Ermittlungen gegen Polizisten dauern an

Frankfurter Beamte stehen im Verdacht, Gewalttaten verübt und verschleiert zu haben. Die Vorwürfe waren vergangene Woche bekanntgeworden. Wie ist der aktuelle Stand?

Im Fokus stehen mehrere Polizistinnen und Polizisten des ersten Reviers an der Zeil in der Innenstadt. (Archivfoto) Foto: Andreas Arnold/dpa
Im Fokus stehen mehrere Polizistinnen und Polizisten des ersten Reviers an der Zeil in der Innenstadt. (Archivfoto)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach der Razzia gegen Polizisten in Frankfurt vor einer Woche dauern die Ermittlungen an. Das sagte Oberstaatsanwalt Dominik Mies auf Anfrage. Bei den Durchsuchungen war Beweismaterial sichergestellt worden, dessen Auswertung andauert. 

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Bei den Ermittlungen gegen fünf Beamtinnen und zwölf Beamte im Alter zwischen 24 und 56 Jahren geht es um den Verdacht der Körperverletzung, der Strafvereitelung im Amt sowie der Verfolgung Unschuldiger. Die Beamten sollen bei Festnahmen selbst Gewalt angewandt oder weggeschaut haben. Bei der Razzia waren 21 Wohnungen und vier Dienststellen durchsucht worden. 

Die Staatsanwaltschaft spricht von sechs Opfern, ein Mann soll eine Treppe heruntergestoßen worden sein. Ein extremistisches oder rassistisches Motiv sieht die Staatsanwaltschaft bei den Polizisten bislang nicht.