Wetter

Fällt der Rekord? So heiß wird es zum Wochenstart

Nachts kaum Abkühlung, tagsüber Sonne und Temperaturen jenseits der 30 Grad: Der Deutsche Wetterdienst sagt für den Südwesten weiterhin heiße Tage vorher.

Meteorologen warnen bis auf Weiteres vor Hitze im Südwesten. Foto: Thomas Warnack/dpa
Meteorologen warnen bis auf Weiteres vor Hitze im Südwesten.

Stuttgart (dpa/lsw) - Baden-Württemberg geht in die nächste Hitzewoche. Nach Temperaturen von bis zu 38 Grad am Sonntag startet auch die neue Woche mit hochsommerlichen Werten. «Die Hitze geht in die Verlängerung», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Eine rasche Abkühlung ist demnach nicht in Sicht.

Heute werden zwischen 32 und 38 Grad erwartet. Damit könnte es örtlich sogar noch etwas heißer werden als am Sonntag. Einen neuen Temperaturrekord für Juni hält der DWD aber für eher unwahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit dafür liege bei nur etwa fünf Prozent. Dennoch warnen die Meteorologen weiter vor starker Wärmebelastung und sehr hohen UV-Werten.

Nachts kaum Abkühlung 

Besonders belastend dürfte die Hitze werden, weil es nachts vielerorts kaum abkühlt. Die Temperaturen sinken laut DWD teilweise nicht unter 22 Grad. Als starke Wärmebelastung gilt, wenn die gefühlte Temperatur über etwa 32 Grad liegt und die Nächte kaum Erholung bringen. Von extremer Wärmebelastung sprechen die Wetterexperten bei gefühlten Temperaturen von mehr als 38 Grad.

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Im Tagesverlauf sind einzelne Gewitter möglich. Dabei kann es örtlich stürmisch werden. Am Dienstag und Mittwoch werden erneut Höchstwerte von bis zu 38 beziehungsweise sogar 39 Grad erwartet.

Wird die 40-Grad-Marke geknackt?

Ähnlich heiß könnte es laut DWD gegen Ende der Woche werden. Danach sollen die Temperaturen zwar etwas zurückgehen, mit Werten um 35 Grad bleibt es aber weiterhin deutlich zu warm für die Jahreszeit.

Normal wären Ende Juni nach Angaben des Wetterdienstes Höchstwerte zwischen 25 und 30 Grad. Aktuell liege Baden-Württemberg damit deutlich über den üblichen Temperaturen. Erst zum Monatswechsel zeichnet sich eine vorsichtige Entspannung ab. Dann könnten die Werte wieder in Richtung 30 Grad sinken.