Betrug am Telefon

Falsche Polizisten ergaunern Goldbarren in Topf von Seniorin

Eine Seniorin wird im Enzkreis von Betrügern in eine Falle gelockt – Edelmetalle im dreistelligen Grammbereich verschwinden spurlos. Was steckt hinter der dreisten Masche?

Einen persönlichen Kontakt hatten die Täter zu der 83 Jahre alten Frau nicht. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/dpa
Einen persönlichen Kontakt hatten die Täter zu der 83 Jahre alten Frau nicht. (Symbolbild)

Sternenfels (dpa/lsw) - Eine Seniorin ist in Sternenfels (Enzkreis) um mehrere Goldbarren betrogen worden, in dem sie diese in einen Topf vor ihre Tür stellte. Anrufer gaben sich als Polizeibeamte des Raubdezernates Pforzheim aus und haben die 83-Jährige durch «geschickte Gesprächsführung» zu ihrer Handlung bewegt, wie die Polizei mitteilte. 

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Vor ihrer Tür sei der Schnellkochtopf mitsamt dem Gold von den bislang unbekannten Tätern abgeholt worden, ohne dass es zu einem persönlichen Kontakt mit der Seniorin kam. Wie viel die Täter genau erbeuteten, war zunächst nicht bekannt. Eine Sprecherin der Polizei sprach von mehreren kleinen Barren im Grammbereich und einer erbeuteten Goldmenge im unteren dreistelligen Grammbereich. 

Die Polizei warnt vor solchen Anrufen. Echte Polizeibeamte fragen telefonisch nicht nach Bargeld oder Wertgegenständen oder verlangen, diese auszuhändigen. Wenn man Zweifel habe, sollte man das Gespräch beenden und bei der Behörde, von der der Anrufer angeblich komme, selbst anrufen, um die Echtheit zu überprüfen.