Feuer

Feuer in Kohlesilo in Frankfurt bisher nicht gelöscht

Ein Brand im Kohlebunker des Frankfurter Kraftwerks West hält die Feuerwehr weiterhin in Atem.

Der Einsatz könnte sich noch bis Mittwoch hinziehen. Foto: Michael Brandt/dpa
Der Einsatz könnte sich noch bis Mittwoch hinziehen.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Das Feuer in einem Kohlebunker in einem Frankfurter Kraftwerk beschäftigt die Feuerwehr weiterhin. Einem Sprecher der Betreiberfirma zufolge könnte sich der Einsatz noch bis Mittwoch ziehen. In dem Silo befänden sich rund 2.500 bis 3.000 Tonnen Kohle, die nun nach und nach entnommen und auf einem Lagerplatz auskühlen sollen. Als alternative Maßnahme werde außerdem geprüft, das Silo mit Stickstoff zu fluten und den Schwelbrand auf diese Weise zu ersticken.

WNOZ WhatsApp-Kanal

Die Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung auf WhatsApp! Aktuelle Nachrichten aus deiner Region. Die Top-Themen jeden Mittag frisch auf dem WhatsApp-Kanal.

Impressum

Der Brand war am frühen Sonntagmorgen im Kraftwerk West im Stadtteil Gutleutviertel ausgebrochen. Dem Sprecher zufolge geht man aktuell davon aus, dass sich die Kohle selbst entzündete. Man gehe nicht von einem Fremdverschulden aus. Wie genau der Brand entstanden sei, wisse man jedoch bisher nicht.

Möglicherweise hat sich die Kohle in einem der drei grauen Kohlesilos selbst entzündet. Foto: Michael Brandt/dpa
Möglicherweise hat sich die Kohle in einem der drei grauen Kohlesilos selbst entzündet.

Strom- und Wärmeversorgung sichergestellt

Die Feuerwehr hatte zunächst versucht, das Feuer in dem 30 Meter hohen Silo mit Wasser zu löschen. Da dies nur begrenzt wirksam war, wird nun versucht, das Silo kontrolliert zu entleeren, um an die Glutnester heranzukommen. 

Ein Sprecher der Frankfurter Feuerwehr betonte, dass von dem Brand aktuell keine Gefahr ausgehe. Aus Sicherheitsgründen ist eine angrenzende Straße gesperrt. Rund 120 Einsatzkräfte sind im Einsatz, darunter ein Baustrukturen-Experte des Technischen Hilfswerks, der die Stabilität des Silos überwacht. Die Strom- und Wärmeversorgung sei trotz des Brands sichergestellt. Das Kraftwerk könne durch andere Kohlelager am Laufen gehalten werden.