Natur

Feuerwehren und Waldbesitzer: Hohe Waldbrandgefahr in Hessen

Trotz der vielen Niederschläge birgt der im Frühjahr vertrocknete Waldboden in Hessen Gefahren. Verdorrte Pflanzen, Streu und Reisig sind laut Feuerwehren und Waldbesitzern weiter leicht entflammbar.

Wegen des trockenen Frühjahrs bleibt der Waldboden in Hessen trotz des vielen Regens leicht entzündlich. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Wegen des trockenen Frühjahrs bleibt der Waldboden in Hessen trotz des vielen Regens leicht entzündlich. (Symbolbild)

Kassel (dpa/lhe) - Feuerwehren und Waldbesitzer haben vor anhaltender Waldbrandgefahr in Hessen gewarnt. Trotz der Niederschläge der vergangenen Tage sei diese in dem Bundesland sehr hoch, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Landesverbände. Viele Pflanzen seien nach der trockenheißen Witterung im Frühjahr verdorrt, weshalb aus dem kleinsten Funken schnell ein großes Feuer werden könne. Auch Streu und Reisig auf dem Waldboden seien immer noch leicht entflammbar.

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Die Bevölkerung solle in den nächsten Wochen versuchen, auf Grillen und Feuer am Waldrand zu verzichten und bei Arbeiten an Straßenböschungen oder Ernteeinsätzen in der Landwirtschaft besonders vorsichtig sein: «Denn jeder Vegetationsbrand zerstört ein Stück Natur», erklärten die Landesverbände