Sprung bei Breitbandausbau

Förderinstitut WIBank reicht mehr frische Gelder aus

Die Fördergelder der WIBank sind wieder begehrter. In einem Bereich gehen die Zahlen besonders deutlich nach oben.

Ein Großteil der Gelder fließt in die Infrastruktur (Archivbild) Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Ein Großteil der Gelder fließt in die Infrastruktur (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Hessens Förderinstitut WIBank hat 2024 mehr frische Milliarden zur Unterstützung von Kommunen, Unternehmen und Privatleuten ausgereicht als im Jahr zuvor. Mit rund 3,9 Milliarden Euro lag das Neugeschäft nach Angaben der Förderbank um gut ein Viertel höher als 2023 (3,1 Milliarden Euro).

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Traditionell umsatzstärkster Förderbereich der WIBank sind kommunale Investitionsvorhaben. Rund 59 Prozent des gesamten Neugeschäfts entfielen im vergangenen Jahr auf dieses Geschäftsfeld. Das unter dem Dach der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) angesiedelte Institut unterstützt unter anderem die Digitalisierung von Schulen und die Sanierung von Krankenhäusern.

Einen besonders großen Sprung gab es bei der Förderung schnellen Internets: Für den Breitband- und Glasfaserausbau flossen 242,7 Millionen Euro und damit gut 80 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Rekordzahlen im sozialen Wohnungsbau 

Bei Darlehen und Zuschüssen zum Bau sozialer Mietwohnungen wurde mit 331,8 Millionen Euro ein Höchstwert erreicht. Auch Existenzgründerinnen und Existenzgründer griffen laut dem Institut verstärkt auf die Förderprogramme zurück.

«Die WIBank ist ein starker und verlässlicher Partner an der Seite der hessischen Wirtschaft und des Landes Hessen», bilanzierte Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD). «Durch die tatkräftige Unterstützung der WIBank können wir auch damit Wirtschaftspolitik nach dem Leitmotiv "Ihr habt den Mut, wir haben Mittel" gestalten.»