Bundesliga

Eintracht-Serie soll auch in Mönchengladbach halten

Trotz des Ausfalls von Abwehrchef Koch will Eintracht Frankfurt im Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach seinen Erfolgslauf in der Fußball-Bundesliga fortsetzen.

Trainer Dino Toppmöller möchte mit Eintracht Frankfurt bei Borussia Mönchengladbach punkten. Foto: Arne Dedert/dpa
Trainer Dino Toppmöller möchte mit Eintracht Frankfurt bei Borussia Mönchengladbach punkten.

Frankfurt/M. (dpa/lhe) - Dino Toppmöller freut sich nach dem anstrengenden Jahresstart mit sieben Spielen in 23 Tagen und dem aufregenden Ende der Winter-Transferperiode auf «normale Wochen». Doch schon am Samstag (18.30 Uhr/Sky) dürfte der Puls des Trainers von Eintracht Frankfurt beim Bundesliga-Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach wieder hochgehen.

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«Ein Flutlichtspiel in Mönchengladbach ist immer etwas Besonderes. Es wird eine harte Nuss gegen eine Mannschaft, die gerade im Flow ist», sagte Toppmöller über die Aufgabe bei der zuletzt zweimal siegreichen Borussia.

Der Respekt bei den Hessen, die mit 38 Zählern auf dem dritten Tabellenrang stehen und acht Punkte mehr auf dem Konto haben als der Rivale, ist groß. «Die Entwicklung der Gladbacher seit unserem letzten Aufeinandertreffen ist richtig gut», lobte Toppmöller den Gegner: «Gute Offensive, gute Abläufe, fußballerisch eine richtig gute Mannschaft.»

Eintracht will Serie fortsetzen

Dennoch möchte der 44 Jahre alte Fußball-Lehrer mit seinen Schützlingen etwas Zählbares auf die Heimreise mitnehmen. «Wir sind 2025 in der Bundesliga noch ungeschlagen und wollen das auch bleiben», formulierte Toppmöller das Ziel und bekräftigte: «Wir fühlen uns gut und sind bereit.»

Verzichten muss er bei dem Unterfangen auf Abwehrchef Robin Koch. Der 28 Jahre alte Nationalspieler fällt wegen einer Schulterverletzung ebenso wie der am Fuß verletzte Stürmer Igor Matanovic aus. Wie lange das Duo fehlen wird, ist offen.

Kochs Part in der Innenverteidigung wird der Brasilianer Tuta übernehmen, kündigte Toppmöller an. Der nach langer Verletzung in den Kader zurückgekehrte Auréle Amenda sei noch keine Option für einen Startelf-Einsatz. «Er braucht noch ein wenig Zeit, um wieder in den Rhythmus zu kommen», sagte der Eintracht-Coach. 

Neues Offensivduo braucht noch Zeit

Das gilt auch für die Winter-Neuzugänge Elye Wahi (22) und Michy Batshuayi (31). «Grundsätzlich wollen wir bei Elye die Kirche im Dorf lassen und ihm noch Zeit geben. Ich hätte ihn gerne im Kader, werde aber noch mal ein Gespräch mit ihm führen», sagte Toppmöller. Batshuayi sei zwar «in einem anderen Rhythmus und körperlich momentan ein bisschen weiter», sagte der Eintracht-Trainer. In der Anfangsformation dürfte der Stürmer aber ebenfalls nicht stehen. 

Generell erwartet er von dem Duo in der Zukunft aber einiges. «Die beiden geben uns mehr Möglichkeiten im Offensivspiel. Dass es nicht von heute auf morgen geht, ist klar. Neuer Verein, neue Mitspieler, neue Spielidee, das braucht ein wenig Zeit. Trotzdem wünschen wir uns natürlich Tore so schnell wie möglich», sagte der Eintracht-Coach. 

Unabhängig vom Personal erwartet Toppmöller in Mönchengladbach ein Offensiv-Spektakel. «Es sind zwei Teams, die gerne nach vorn und einen gepflegten Fußball spielen wollen. Ich hoffe, dass da, wo Topspiel draufsteht, auch ein Topspiel drin ist», sagte er.