Plan zur Entwicklung vorgelegt

Frankfurter Kultur will sich für mehr Menschen öffnen

Kulturschaffende wurden gefragt und auch Bürger und Bürgerinnen: Nach einem aufwendigen Prozess wurde nun ein Rahmenplan für die weitere Entwicklung der Kultur in Frankfurt vorgelegt.

Nach einem fünfjährigen Prozess hat die Stadt Frankfurt einen Kulturentwicklungsplan vorgelegt. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Nach einem fünfjährigen Prozess hat die Stadt Frankfurt einen Kulturentwicklungsplan vorgelegt. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Stadt Frankfurt will ihre Kultureinrichtungen für mehr Menschen nutzbar machen. So sollen Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen stärker in den Blick genommen werden, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD). Das Ziel ist in einem neuen Plan zur Kulturentwicklung der Stadt enthalten. Dieser wurde nach einem fünfjährigen Prozess nun vorgestellt.

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«Die Stadt ist gewachsen und vielfältiger geworden und darauf versuchen wir, Antworten zu finden», sagte Hartwig. Ein weiteres Thema darin ist der Mangel an Räumen für freie Kulturschaffende. Die Stadt wolle sich verstärkt um gemeinschaftliche Nutzung kümmern, auch von Atelierräumen. Es könne nicht sein, dass aus Platzmangel in Frankfurt oder Offenbach ausgebildete Künstlerinnen und Künstler abwanderten.

Insgesamt beinhaltet der Kulturentwicklungsplan 30 Maßnahmen. Um sie anzugehen, sind teils politische Beschlüsse nötig. Der Plan wurde auch unter Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern erstellt. Es gab Umfragen, Diskussionsrunden und Workshops, auch mit Kulturschaffenden und Fachleuten, deren Ergebnisse gebündelt wurden.