Tötungsdelikt

Frau erstochen: Ex-Freund nach Deutschland ausgeliefert

Nach dem Fund der Leiche in einem Gebüsch führte die Spur nach Polen, nun befindet sich der Tatverdächtige wieder in der Bundesrepublik. Was über den Fall bisher bekannt ist.

Der Tatverdächtige wurde in Untersuchungshaft gebracht. (Symbolbild) Foto: Felix Kästle/dpa
Der Tatverdächtige wurde in Untersuchungshaft gebracht. (Symbolbild)

Marburg (dpa/lhe) - Nach der Tötung einer schwangeren Frau in Marburg ist der tatverdächtige Pole nach Deutschland ausgeliefert worden. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Mittelhessen hätten den 42-Jährigen am Donnerstag nach der Überstellung an der Grenze festgenommen und nach Marburg gebracht, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Am Freitag sei Haftbefehl gegen ihn erlassen und der Mann ins Gefängnis gebracht worden. Er wird verdächtigt, seine Ex-Freundin mit 19 Messerstichen getötet zu haben, die Behörden ermitteln wegen des Verdachts des Mordes. 

Die 35-Jährige soll bei einem Treffen mit dem Mann am 20. Oktober in Marburg erstochen worden sein. Die Frau wurde als vermisst gemeldet, bei einer Suchaktion fanden Polizisten die Leiche in einem Gebüsch. Der mutmaßliche Täter hatte sich nach Polen abgesetzt, dort wurde er zwei Tage nach der Tat festgenommen. Das Motiv und die Hintergründe der Tat müssen noch ermittelt werden. 

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Behörden hatten die beiden früher eine Beziehung geführt. Wegen des Verhaltens eines anderen Ex-Partners lebte die Frau zur Tatzeit in einem Frauenhaus.

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