Habgier

Gericht verhandelt wegen Verdacht des Mordes an Vermieter

Ein 35-Jähriger soll mit Komplizen seinen Vermieter getötet haben. Der Mann soll wegen einer Knebelung gestorben sein.

Ein 35-Jähriger soll aus Habgier getötet haben. (Archivbild) Foto: Michael Brandt/dpa
Ein 35-Jähriger soll aus Habgier getötet haben. (Archivbild)

Darmstadt (dpa/lhe) - Wegen Mordes aus Habgier im südhessischen Biblis steht ab Mittwoch (9.00 Uhr) ein 35 Jahre alter Mann vor dem Darmstädter Landgericht. Der mazedonische Staatsbürger und zwei gesondert verfolgte Männer sollen ihren 81 Jahre alten Vermieter im Februar 2025 in seinem Haus gefesselt, geknebelt und ihm mindestens 26.000 Euro gestohlen haben. Der Getötete hatte in seinem Haus mehrere Zimmer vermietet. Er soll laut Anklage nach dem Raub gefesselt zurückgelassen worden und wegen der Knebelung gestorben sein.

Der Mordverdächtige war laut Anklage zum Arbeiten nach Deutschland gekommen, aber habe keine Arbeit bekommen, teilte die Staatsanwaltschaft aus den Ermittlungen mit. Um den fehlenden Lohn zu kompensieren, sollen der Angeklagte und seine mutmaßlichen Mittäter ihren Vermieter überfallen haben.

Der Mazedonier war ins Visier der Fahnder geraten, weil er nach Auffinden des Toten verschwunden war, obwohl sein Mietvertrag noch drei Monate laufen sollte. Der Angeklagte galt als flüchtig, er konnte dann aber im Juni 2025 in Griechenland festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert werden.

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