Getreideernte fällt regional sehr unterschiedlich aus
Aarbergen/Friedrichsdorf (dpa/lhe) - Die hessischen Landwirte rechnen bei der diesjährigen Getreideernte mit regional sehr unterschiedlichen Ergebnissen. «Von unterdurchschnittlichen bis hin zu überdurchschnittlichen Ertragsmeldungen ist alles dabei. Je nachdem, wie viel Niederschläge in der jeweiligen Region noch gefallen sind und wie sich die Trockenheit ausgewirkt hat», sagte Bauernverbandspräsident Karsten Schmal am Montag.
Im Juni hatte es in einigen Regionen Hessens lange Zeit nicht geregnet. Dies könne zu Einbußen bei der jetzt anstehenden Ernte von Winterweizen führen, der als wichtigste Getreideart in Hessen gelte, sagte Schmal. «Hier fehlte in vielen Regionen gerade in der empfindlichen Phase der Kornentwicklung das Wasser.» Insgesamt mache der Klimawandel mit einer zunehmenden Zahl von extremen Wetterereignissen den Bauern die Arbeit immer schwerer.