Landwirtschaft

Getreideernteertrag verharrt ungefähr auf Vorjahresniveau

Wintergerste legt in einem Jahr mit Dürrephasen zu, Sommerkulturen schwächeln: Was die Statistiker zur Getreideernte 2026 in Hessen mitteilen.

Die Getreideernte ist für Bauern eine wichtige Phase im Jahr. (Symbolbild) Foto: Jens Büttner/dpa
Die Getreideernte ist für Bauern eine wichtige Phase im Jahr. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Getreideernte ist in diesem Jahr in Hessen nahezu stabil geblieben. Durchschnittlich 6,9 Tonnen Getreide pro Hektar wurden 2026 gedroschen, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. Das war 0,13 Tonnen weniger als 2025. 

Dabei erhöhten sich die Erträge bei der Wintergerste. Die Erntemengen pro Hektar bei den Sommerkulturen sanken dagegen. Die Anbaufläche für Winterweizen verringerte sich. Sie machte aber weiterhin fast ein Drittel des hessischen Ackerlands aus.

Wie hoch ist der Anteil des Ökolandbaus? 

Fernerhin teilte das Statistische Landesamt mit: «47.400 Hektar oder gut 10 Prozent des Ackerlands wurden 2026 in Hessen nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet.» 

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Das laufende Jahr war bislang teils von Wetterextremen geprägt, etwa von mehreren Hitzewellen ohne Regen. Experten zufolge bietet Hessen mit seiner Lage in einer gemäßigten Klimazone grundsätzlich günstige natürliche Voraussetzungen für den Weizenanbau.