Giftiger Schlangenbiss in der Schweiz: Kletterer gerettet
Ein Kletterer wird in der Schweiz in steilem Gelände von einer Schlange gebissen. Wie die Rettung per Hubschrauber ablief und was über die heimische Art bekannt ist.
Basel (dpa) - Ein Klettersportler ist in der Schweiz in steilem Gelände von einer giftigen Schlange gebissen worden. Weil seine Hand schnell anschwoll, setzten er und sein Begleiter einen Notruf ab. Die schweizerische Rettungsflugwacht Rega rückte mit einem Hubschrauber an, wie sie berichtet.
Der 35-Jährige wurde an einem Seil aus dem schwer zugänglichen Gelände geflogen und in ein Krankenhaus nach Bern gebracht, das über Gegengift verfügt. Die Rega wollte weder über die Nationalität des Mannes noch seinen Gesundheitszustand Angaben machen.
Der Vorfall ereignete sich am Montag in Balsthal rund 50 Kilometer südlich von Basel. Den Angaben nach handelt es sich bei der Schlange wahrscheinlich um eine Aspisviper, die in der Region heimisch ist. Das Tier wird zwischen 60 und 80 Zentimeter groß und gilt in der Regel nicht als aggressiv. «Der Biss der Aspisviper kann in wenigen Fällen zu Lähmungen führen», berichtet die Informationszentrale gegen Vergiftungen in Bonn.