Hanau

Grimm Festspiele gehen optimistisch in neue Saison

Wenn Aschenputtel und Hans im Glück singen, ist es wieder soweit: Hanau erinnert mit seinen Festspielen an die berühmtesten Söhne der Stadt. In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit.

Hanau (dpa/lhe) - «Alles wird gut» - so heißt ein Song in dem Musical «Aschenputtel». Mit einer Neuinszenierung dieses Stücks werden die Hanauer Brüder Grimm Festspiele am 12. Mai eröffnet. Dass alles gut wird, davon gehen die Verantwortlichen der Kulturveranstaltungsreihe im ersten Jahr ohne Corona-Einschränkungen aus. Die Vorverkaufszahlen für die bis Ende Juli dauernden Aufführungen stimmen Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und Intendant Frank-Lorenz Engel optimistisch. Mit inzwischen mehr als 30.000 verkauften Karten liegen die Grimm Festspiele etwa auf dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019, wie beide am Mittwoch mitteilten.

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«Ich glaube, wir werden ein gutes Festspieljahr erleben, was die Resonanz, die Qualität und das wirtschaftliche Ergebnis betrifft», sagte Kaminsky. Gezeigt werden neben Aschenputtel das Familienstück mit Musik «Hase und Igel» als Uraufführung sowie als drittes Märchen der Saison «Hans im Glück». In der Reihe «Grimm Zeitgenossen» wird in diesem Jahr Molières «Tartuffe» aufgeführt, in dem die Hauptfigur der Komödie als «Influencer und Betrüger» daherkommt, wie Intendant Engel ankündigte, der bei dem Stück auch Regie führt.

Begleitet werden die Festspiele von einem bunten Rahmenprogramm in der Geburtsstadt der Brüder Grimm, bei dem vom 1. bis 22. Mai die weltbekannten Märchen der beiden im Mittelpunkt stehen. Erstmals in diesem Jahr werden die Festspiele von einem Gala-Konzert begleitet: Zum Abschluss der Märchen-Aktionswoche am 22. Mai werden im Amphitheater am Schloss Philippsruhe Solisten aus dem Festspiel-Ensemble gemeinsam mit dem Orchester der Neuen Philharmonie Frankfurt auftreten und Klassiker aus Oper und Musical aufführen. Moderiert wird der Abend von dem Sänger und Musikproduzenten Laith Al-Deen.