Neuer Bundestag

Grünen-Politiker Nouripour verliert diesmal Wahlkreis

2021 sorgte Omid Nouripour für eine Überraschung bei der Bundestagswahl. Er holte erstmals ein Direktmandat für die Grünen in Hessen. Die Wiederholung hat nicht geklappt.

2021 hatte Nouripour den Wahlkreis gewonnen. (Archivbild) Foto: Christian Lademann/dpa
2021 hatte Nouripour den Wahlkreis gewonnen. (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat bei der Bundestagswahl den Wahlkreis Frankfurt am Main II nicht verteidigen können. Der frühere Grünen-Vorsitzende unterlag nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis mit 26,4 Prozent der Erststimmen knapp dem CDU-Bewerber Leopold Born (27,4 Prozent). Etwas mehr als 1.700 Stimmen betrug der Unterschied. 2021 hatte Nouripour (49) noch das Direktmandat geholt - als erster Grünen-Politiker in Hessen.

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Während Nouripour über die Landesliste seiner Partei doch noch in den Bundestag gewählt wurde, ging der Wahlkreisgewinner Leopold Born von der CDU leer aus. Wegen des neuen Wahlrechts ziehen nicht mehr alle Wahlkreissieger tatsächlich in den Bundestag ein. Sie bekommen nur dann ein Mandat, wenn ihre Partei auf genügend Zweitstimmen kommt. Die früher üblichen Überhang- und Ausgleichsmandate entfallen. Künftig hat der Bundestag nur noch 630 Abgeordnete statt aktuell 733.