Trockenheit

Grundwasser im Südwesten erreicht neue Tiefststände

An jeder vierten Messstelle im Südwesten werden neue August-Tiefstwerte beim Grundwasser gemessen. Was das für die Wasserversorgung bedeutet.

Im Südwesten sinken die Grundwasserstände weiter. (Archivbild) Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
Im Südwesten sinken die Grundwasserstände weiter. (Archivbild)

Karlsruhe (dpa) - Wegen der Dauer-Trockenheit werden im Südwesten immer niedrigerer Grundwasserstände gemessen - sie liegen inzwischen an jeder vierten Messstelle unter den bisherigen August-Niedrigstwerten der vergangenen 30 Jahre. «Seit Ende Juni gibt es keine nennenswerten Sickerungen zum Grundwasser und die Grundwasserverhältnisse sind in allen Landesteilen permanent rückläufig», wie die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe weiter berichtet. An einigen Messstellern bewegten sich die Werte bereits auf historisch niedrigem Niveau - Entspannung sei nicht in Sicht.

Wasserknappheit könnte sich verschärfen

Großräumige Engpässe bei der Wasserversorgung würden in Baden-Württemberg zwar nicht erwartet. Wasserversorger könnten aber zunehmend Probleme bekommen, den Spitzenwasserbedarf zu decken. Wasserknappheit sei im Hochschwarzwald und anderen Gebieten, die überwiegend mit Quellwasser versorgt werden, bereits aufgetreten. «Diese Situation könnte sich in den bevorstehenden Wochen weiter zuspitzen.»

Angesichts der anhaltenden Trockenheit hatte die LUBW für ihre aktuelle Bewertung die Entwicklung der Grundwasserverhältnisse außerplanmäßig aktualisiert.

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