Landwirtschaft

Gülle in Fluss löst Fischsterben aus

Tierexkremente landen in einem Fluss im Landkreis Sigmaringen. Viele Fische überleben den Zufluss der Gülle nicht.

Gülle im Fluss Ostrach im Landkreis Sigmaringen hat zu einem Fischsterben geführt. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Gülle im Fluss Ostrach im Landkreis Sigmaringen hat zu einem Fischsterben geführt. (Symbolbild)

Ostrach (dpa/lsw) - Wegen Gülle in einem Fluss im Landkreis Sigmaringen sind zahlreiche Fische gestorben. Der Fluss Ostrach wurde nach Angaben der Polizei auf einer Strecke von fünf Kilometern verunreinigt. Aufgefallen sei die Verunreinigung in Ostrach am Montagnachmittag. Nach einem Bericht des «Wochenblatts» wurden bis zum Montagabend mehr als 200 Kilogramm tote Fische aus dem Fluss geholt. Es soll sich demnach um mehrere Hundert Fische handeln. 

Die Polizei kann nach eigenen Angaben nichts zur betroffenen Menge der Fische sagen. Sie sieht demnach aktuell einen technischen Defekt an einem Güllefass als Auslöser. «Wir gehen im Moment davon aus, dass es keine absichtliche Verunreinigung des Gewässers ist», sagte die Polizeisprecherin. Die Ermittlungen dauerten allerdings noch an.

Die Feuerwehr sorgte demnach für eine Aufbereitung des Wassers. Der zuständige Fischereiverein habe die Fische aus dem Wasser geholt, sagte die Polizeisprecherin.

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