Kommunen

Hannelore-Elsner-Platz in Frankfurt eingeweiht

Frankfurt/Main (dpa) - In Frankfurt ist ein Platz nach der Schauspielerin Hannelore Elsner benannt worden. «Meiner Mutter hätte das sehr gefallen und es wäre ihr eine Ehre gewesen, da bin ich mir sicher», sagte ihr Sohn Dominik Elstner am Freitag bei der Einweihung des zuvor namenlosen Platzes an der Bockenheimer Warte mitten in Frankfurt. Die Schauspielerin Iris Berben meinte dazu: «Hannelore hätte sich gefreut, aber sie hätte auch gelacht.»

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Die 2019 an Krebs verstorbene Elsner ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands. Für ihre Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bambi. Sie spielte seit den 1950er Jahren in über 220 Film- und Fernsehproduktionen mit. Bis zu ihrem Tod im Alter von 76 Jahren hatte sie fast 30 Jahre lang in Frankfurt nahe der Bockenheimer Warte gelebt. Dort auf dem ehemaligen Gelände der Goethe-Universität soll der Mitteilung der Stadt zufolge ein Kulturcampus entstehen, der Hannelore-Elsner-Platz werde «sein Herzstück bilden». Angeregt worden war die Benennung des Platzes von Mitgliedern des Frankfurter Ortsbeirats. 

«Als sie von München nach Frankfurt zog, fand sie hier alles wahnsinnig hässlich», berichtete der Schauspieler Florian David Fitz, der mehrere Filme mit Elsner gedreht hatte. Das bestätigte der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef (SPD). Laut der Biografie der «großen Filmdiva» habe ihr jedoch das «Multikulti» der Stadt von Anfang an gefallen, letztlich sei Frankfurt ihr Zuhause geworden.