Bundesliga

Heidenheim-Chef Sanwald: Alle Leistungsträger bleiben

Häufig verlieren Bundesliga-Aufsteiger wegen lukrativer Angebote Stammspieler an die Konkurrenz. Nicht so der 1. FC Heidenheim: Vorstandschef Sanwald schließt den Weggang zentraler Profis aus.

Der Aufsteiger will keine Leistungsträger abgeben. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild
Der Aufsteiger will keine Leistungsträger abgeben.

Heidenheim (dpa) - Der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald vom Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim hat den Weggang wichtiger Stammspieler wie Torjäger Tim Kleindienst kategorisch ausgeschlossen. «Das wird uns nicht passieren. Wir haben nicht so lange auf den Aufstieg hingearbeitet, um dann Leistungsträger abzugeben», sagte Sanwald der Deutschen Presse-Agentur.

Die Stammbesetzung der Elf von Trainer Frank Schmidt um Säulen wie Verteidiger Patrick Mainka, die Mittelfeldspieler Lennard Maloney und Jan-Niklas Beste oder eben Zweitliga-Torschützenkönig Kleindienst bleibe «definitiv» zusammen, erklärte der 56-Jährige knapp eine Woche vor dem Trainingsauftakt am kommenden Mittwoch.

Mit der Kaderplanung sei der Zweitliga-Meister nach den drei Neuzugängen Nikola Dovedan, der von Austria Wien zurückkehrt, sowie Benedikt Gimber (Jahn Regensburg) und Omar Haktab Traoré (VfL Osnabrück) schon auf einem sehr guten Weg. Zudem wurde am Donnerstag der bisher vom VfL Wolfsburg ausgeliehene Innenverteidiger Tim Siersleben fest bis 2026 gebunden. «Dazu gibt es noch zwei bis drei weitere Spieler, die wir verpflichten möchten», sagte Sanwald.

Damit in der ersten Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte der Klassenverbleib gelingt, müsse die Mannschaft auch weiterhin ihre bisherige Mentalität auf den Platz bringen - und noch mehr. «Wir müssen nochmals zulegen und mit der Leidenschaft und dem totalen Glauben auftreten, dass wir das schaffen werden», meinte Sanwald. «Wir wollen jedem Gegner wehtun.»

Die neue Bundesliga-Saison beginnt am Wochenende vom 18. bis 20. August. Das erste Pflichtspiel bestreitet der FCH im DFB-Pokal am 13. August beim Oberligisten Rostocker FC.