Technologiekonzern

Heraeus steigt bei japanischem Chemie-Startup ein

Ammoniak ist eine wichtige Chemikalie für die Wirtschaft. Heraeus beteiligt sich an einem Unternehmen in Japan, das diesen Stoff günstiger und umweltfreundlicher herstellen will.

Hanau (dpa/lhe) - Der Hanauer Technologiekonzern Heraeus steigt bei dem japanischen Chemie-Unternehmen Tsubame BHB ein. Das 2017 gegründete Unternehmen mit Sitz in Yokohama habe eine neue Technologie zur energiesparenden und kostengünstigen Produktion von Ammoniak entwickelt, teilte Heraeus am Mittwoch mit. Das Verfahren eigne sich auch zur Herstellung der Chemikalie aus grünem Wasserstoff. Ammoniak ist ein zentraler Baustein für Düngemittel und verschiedene organische Zwischenprodukte und Kunststoffe.

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Impressum

Heraeus wird den Angaben zufolge das erste ausländische Unternehmen, das sich an dem japanischen Start-up beteiligt. Dessen Technik basiert den Angaben zufolge auf der Verwendung von Edelmetallen, die wiederum einen der wichtigsten Unternehmensbereiche der Heraeus-Gruppe darstellen. Die Investmentsumme liegt im einstelligen Millionen-Euro-Bereich.