Ministerpräsident

Hessen ist Spitzenstandort für Forschung und Gesundheit

Wiesbaden (dpa/lhe) - Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat die Initiativen und Investitionen der Landesregierung in Forschung und Gesundheit in Hessen gegen Oppositionskritik verteidigt. Hessen sei bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie den Patentanmeldung bundesweit im oberen Drittel, erklärte der Regierungschef am Mittwoch im Landtag in Wiesbaden. Auch beim Anteil der IT-Beschäftigten sowie als Pharma- und Gesundheitsstandort liege Hessen bundesweit vorne.

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In den vergangenen Jahren sei rund eine Milliarde Euro für die Loewe-Forschung in die Hand genommen worden, berichtete Rhein - Loewe steht für «Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz». Es gebe 15 Loewe-Zentren, 69 Loewe-Schwerpunkte sowie sechs Loewe-Spitzenprofessuren im Land. Hessen habe sich zu einem Spitzenstandort für Forschung und Gesundheit entwickelt. Damit würden Arbeitsplätze der Zukunft gesichert.

Rednerinnen und Redner der Oppositionsfraktionen forderten die Landesregierung in der Debatte unter anderem auf, die Bedingungen für die Beschäftigten in den Hochschulen, außeruniversitären Einrichtungen sowie in der Gesundheits- und Pharmaindustrie zu verbessern. Es gebe zu viele Zeitverträge und zu wenige Aufstiegschancen. Trotz der Mittel für das Forschungsförderungsprogramm Loewe rangierten die hessischen Universitäten in internationalen Hochschulranglisten nicht vorne.