Kriminalität

Hessen schiebt Terror-Sympathisant und zwei Straftäter ab

Ein Tunesier posiert mit einem Maschinengewehr und lobt einen Anschlag. Zwei Afghanen werden zu Straftätern. Nun ist das Trio wieder in der Heimat.

Hessen hat wieder Abschiebungen organisiert. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Hessen hat wieder Abschiebungen organisiert. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen hat einen tunesischen Sympathisanten von Terrororganisationen und zwei afghanische Straftäter in ihre Heimatländer abgeschoben. Innenminister Roman Poseck (CDU) teilte mit: «Wer unsere Gesellschaft mit Gewalt und Terror bedroht, hat kein Recht hierzubleiben. Hessen schiebt solche Menschen mit aller Härte und Konsequenz ab.» 

Der 20-jährige tunesische Sympathisant der Terrororganisationen IS und Al Kaida habe in sozialen Medien mit einem Maschinengewehr posiert und den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) im Juli mit einem Todesopfer und vielen Verletzten begrüßt. Bei einer Durchsuchung bei ihm sei islamistisches Propagandamaterial sichergestellt worden. 

Angriff auf Beamte

Die beiden abgeschobenen Afghanen waren laut Poseck unter anderem wegen mehrfachen Betruges, Körperverletzung, Angriffen auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung verurteilt und in Gefängnisse gebracht worden.

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Impressum

In Hessen sind nach Angaben des Innenministers aktuell rund 20 Menschen als islamistische Gefährder eingestuft. Ungefähr die Hälfte von ihnen sei hinter Gittern oder im Ausland. Die meisten hätten einen deutschen Pass.