Hessen will mit Region in Südkorea zusammenarbeiten
Hessen will sich internationaler aufstellen. 2023 hat eine südkoreanische Provinz bereits ein Kontaktbüro in Frankfurt eröffnet. Jetzt folgt der nächste Schritt dieser Partnerschaft.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Im Zuge seiner Strategie der Internationalisierung strebt Hessen auch mit einer Region in Südkorea engere Beziehungen an. Der Minister für Internationales,Manfred Pentz (CDU), wollte nach Angaben seines Sprechers eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) mit dem Gouverneur der Provinz Chungnam, Kim Tae-heum, in Wiesbaden unterzeichnen. 2023 habe diese südkoreanische Region bereits ein Kontaktbüro in Frankfurt eröffnet.
Laut Pentz will die schwarz-rote Landesregierung Hessen internationaler aufstellen - «als wirtschaftlichen Partner, als Freund, aber auch als kulturellen und Wertepartner». Die Region Chungnam sei die wirtschaftlich stärkste Region in Südkorea: «Viele weltweit agierende Unternehmen haben dort ihren Sitz und unterhalten bereits Standortorte in Deutschland und Hessen.»
Mehr als 10.000 Koreaner in Hessen
Nach Worten des Sprechers streben Hessen und Chungnam an, «die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen auszubauen sowie den Handel zu steigern». Es gehe um
Unternehmensansiedlungen, Investitionen und den Austausch von Unternehmern. Auch der Austausch in den Bereichen Wissenschaft und Sport sei geplant. Chungnam sei etwa halb so groß wie Hessen, wo mehr als 10.000 Koreaner lebten.