Polizei

Hessische Polizei trainiert auf dem Main für EM-Einsatz

Die hessische Polizei bereitet sich auf die Fußball-Europameisterschaft vor. Am Frankfurter Mainufer üben die Beamten den schnellen Transport von Einsatzkräften über Wasser.

Auf der Motorhaube eines Streifenwagens steht der Schriftzug «Polizei». Foto: David Inderlied/dpa/Illustration
Auf der Motorhaube eines Streifenwagens steht der Schriftzug «Polizei».

Frankfurt/Main (dpa) - Zur Vorbereitung auf die diesjährige Europameisterschaft hat die Polizei in Frankfurt den Transport von Einsatzkräften über den Main geübt. Unter der Leitung der Wasserschutzpolizei trainierten rund 30 Einsatzkräfte des hessischen Polizeipräsidiums am Donnerstag das Ab- und Aufsteigen auf Polizeibooten in unterschiedlichen Bereichen des Mainufers. Insgesamt sollen bis Ende April 500 Einsatzkräfte für den Boottransport auf dem Fluss geschult werden. Dieser soll der Polizei zeitliche oder taktische Vorteile bringen, etwa wenn Straßen und Brücken mit Fußballfans überfüllt sind, erklärte Harald Grund von der Direktion Wasserschutzpolizei. «Die Übungen sind für uns nicht neu, die machen wir das ganze Jahr über. Wir haben sie jetzt nur noch mal speziell auf den Einsatzraum der Europameisterschaft angepasst», sagte Grund. Das Vorgehen habe sich bereits bei der WM 2006 bewährt.

Frankfurt am Main gehört zu den zehn deutschen Städten, in denen Spiele der Fußball-EM ausgetragen werden. Am Mainufer wird eine 1,4 Kilometer lange «Fanzone» mit schwimmender Leinwand für Public Viewing errichtet, die Platz für 30.000 Menschen bieten soll. Ähnlich wie beim Museumsuferfest werden dort Einsatzkräfte der Polizei stationiert sein. Die Wasserschutzpolizei unterstützt die DLRG bei der Wasserrettung und überwacht den vorübergehend eingeschränkten Schiffsverkehr.