Kleine Verlage im Fokus

Hessischer Verlagspreis geht nach Frankfurt

Das Land Hessen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels unterstützen kleinere Verlage mit einer Auszeichnung und Geld. Beide Preise gehen nach Frankfurt.

Der Hessische Verlagspreis soll kleinere Verlage unterstützen. (Symbolbild) Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Der Hessische Verlagspreis soll kleinere Verlage unterstützen. (Symbolbild)

Wiesbaden/Frankfurt (dpa/lhe) - Die Frankfurter Verlagsanstalt erhält in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Hessischen Verlagspreis. «Die Frankfurter Verlagsanstalt überzeugt mit literarischer Qualität, großer verlegerischer Sorgfalt und einem besonderen Gespür für starke Stimmen der Gegenwartsliteratur», teilte der hessische Kunst- und Kulturminister Timon
Gremmels (SPD) mit.

Die Büchergilde Gutenberg Verlagsgenossenschaft, ebenfalls mit Sitz in Frankfurt, wird mit dem Sonderpreis in Höhe von 7.000 Euro ausgezeichnet. Sie zeige, wie ein unabhängiges und mitgliedergetragenes Verlagsmodell Buchkultur nachhaltig stärken kann, sagte Gremmels zur Begründung.

Der Hessische Verlagspreis wird seit 2018 vom Land Hessen und dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Er soll die kulturelle Vielfalt unterstützen. Bewerben können sich unabhängige Verlage mit Sitz in Hessen, die pro Jahr auf maximal zwei Millionen Euro Umsatz kommen. Überreicht werden die Preise am 23. Juni in Wiesbaden.

Immer top informiert mit dem WNOZ-WhatsApp-Kanal!

Breaking News, spannende Hintergründe und Newsletter: Mit unserem WhatsApp-Kanal bleiben Sie stets über Weinheim, den Odenwald und die Metropolregion informiert.

Impressum