Hitze, Hitze, Hitze: So geht es im Südwesten weiter
Viel Sonne und weiter hohe Temperaturen: Die Hitzewelle in Baden-Württemberg hält an. Experten warnen auch vor Gesundheitsgefahren. Welche Tipps haben sie?
Stuttgart (dpa/lsw) - Das Schwitzen geht erst einmal weiter: Für die Menschen im Südwesten ist in den nächsten Tagen nach Prognose des Deutschen Wetterdienstes DWD vorerst keine wirkliche Abkühlung in Sicht. Der Mittwoch startet demnach im ganzen Land sonnig, über den Bergen können sich auch Quellwolken bilden. Die Temperaturen klettern auf 31 Grad in den Bergen und bis auf 38 Grad am Rhein.
Das Gewitterrisiko ist laut DWD eher gering, aufpassen sollten die Menschen demnach aber bei viel Sonne wegen der UV-Belastung. Die ist nach Angaben der Experten tagsüber sehr hoch, in Teilen des Landes steigt sie am Mittwoch auf Stufe 9, die laut DWD eine sehr hohe Gesundheitsgefahr darstellt. Die Weltgesundheitsorganisation rate, zwischen Stufe 11 und 16 nicht ins Freie zu gehen und auch im Schatten sonnendichte Kleidung zu tragen, Sonnencreme zu verwenden und eine Sonnenbrille zu tragen.
Nach der Hitze am Tag kühlt es auch nachts nur wenig ab. In der Nacht zu Donnerstag wird es mancherorts nicht kühler als 20 Grad, im Allgäu gibt es dagegen angenehme 14 Grad. Noch heißer soll es dann am Donnerstag und Freitag werden. Gerade am Freitag sind den Meteorologen zufolge von Karlsruhe bis Mannheim lokal bis zu 40 Grad möglich.
Dann könnte auch der Temperaturrekord für Juni fallen. Der bisherige Höchststand in Baden-Württemberg für einen Juni liegt bei 38,9 Grad, gemessen am 30. Juni 2019 in Mannheim. Am Samstag soll laut Angaben des DWD die Spitze der Hitzewelle erreicht werden, mit Höchsttemperaturen von 34 Grad im Bergland und bis zu lokalen 41 Grad in der Kurpfalz.