Sicherheit

Höhere Sicherheitsmaßnahmen nach Angriff auf Iran

Hessen verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen. Laut Innenministerium betrifft dies besonders jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen.

Unter anderem Synagogen werden nach dem Angriff auf den Iran schärfer bewacht. (Archivbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Unter anderem Synagogen werden nach dem Angriff auf den Iran schärfer bewacht. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Nach dem Angriff auf den Iran sind in Hessen die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden. Es sei von einer erhöhten abstrakten Gefährdungslage auszugehen, insbesondere für jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen, teilt Innenminister Roman Poseck (CDU) mit. 

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«Die ohnehin schon auf sehr hohem Niveau durchgeführten Objektschutzmaßnahmen sind an relevanten Liegenschaften intensiviert worden», erklärte Poseck. Die Maßnahmen würden fortlaufend weiter überprüft. 

Appell zu friedlichen Demonstrationen 

Hinweise auf konkrete sicherheitsrelevante Entwicklungen in Hessen gebe es bisher nicht. Bei Bedarf würden weitere Schritte ergriffen.

«Klar ist für mich, dass wir alles unternehmen werden, um jüdisches Leben sowie israelische und amerikanische Einrichtungen in diesen herausfordernden Zeiten wirkungsvoll zu schützen», erklärt Poseck. 

Der Minister appellierte an die Teilnehmer von Versammlungen, friedlich zu bleiben. «Wir werden nicht zulassen, dass internationale Konflikte auf unseren Straßen mit Gewalt oder anderen rechtswidrigen Mitteln ausgetragen werden», wird Poseck zitiert.