Im April fiel im Mittel nur ein Drittel des Regensolls
Wenig Regen, sehr viel Sonne: Der April brachte außergewöhnliches Wetter. Die Vergleichswerte aus den Vorjahren wurden teils deutlich über- oder unterschritten.
Offenbach (dpa/lhe) - Hessen musste sich im April im Mittel mit rund einem Drittel der Regenmenge zufrieden gehen, die in früheren Vergleichsjahren gefallen ist. Es fielen nur rund 20 Liter pro Quadratmeter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach einer ersten Auswertung seiner Messdaten mitteilt. Der Sollwert aus der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990 beträgt für das Bundesland 59 Liter pro Quadratmeter.
Hinzu kam außergewöhnlich viel Sonnenschein, wie der DWD mitteilt: 250 Stunden kamen zusammen, besonders zu Monatsende war der Himmel mitunter blank geputzt. Der Referenzwert von 152 Stunden wurde damit um annähernd zwei Drittel überboten. Nur in den Jahren 2007 und 2020 war es den Angaben zufolge in Hessen noch sonniger.
Die Mitteltemperatur betrug 9,9 Grad. In Nord- und Osthessen gab es lokal in fast der Hälfte des Monats Nachtfrost, im Süden wurde dagegen mehr als zehnmal die 20-Grad-Marke geknackt.