Radsport

Im Takt zum Triumph: Zimmermanns Rad-Coup mit Scooter-Wecker

Mit Scooter im Ohr zur Sensation: Ausgerechnet mit einem seiner Lieblingskünstler beginnt der Traumtag von Radprofi Georg Zimmermann bei Eschborn-Frankfurt.

«Hyper Hyper»-schnell sprintete Georg Zimmermann ins Ziel. Foto: Uwe Anspach/dpa
«Hyper Hyper»-schnell sprintete Georg Zimmermann ins Ziel.

Frankfurt/Main (dpa) - Dieser Sieg begann mit einem ungewöhnlichen Weckruf: Statt Klingelton gab es für Georg Zimmermann am Morgen des Radklassikers Eschborn-Frankfurt satte Beats von der Band Scooter. «Ich habe gut geschlafen und bin von Scooter-Musik aufgewacht», sagte der 28-Jährige nach seinem überraschenden Triumph in der Mainmetropole.

Bereits am Morgen kam durch die Hobbyrennen bei der 63. Auflage des Radklassikers Eschborn-Frankfurt Stimmung auf. Früh dröhnten die Beats durch die Stadt und trafen ausgerechnet einen bekennenden Fan. Zimmermann war nach eigenen Angaben schon auf mehreren Konzerten von Scooter. Die Band bezeichnete er als seinen «Lieblingsinterpreten». «Das war ein guter Start in den Tag», sagte er. Danach sei «eins zum anderen» gekommen. 

Erst «Hyper Hyper», dann hyperschnell ins Ziel

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Und tatsächlich: Der deutsche Meister lieferte wenige Stunden später die perfekte Vorstellung ab. In einem harten Rennen über 211,4 Kilometer hielt er sich in der entscheidenden Phase geschickt zurück und setzte im Finale zum langen Sprint an – mit Erfolg. Zimmermann verwies den britischen Topfavoriten Thomas Pidcock auf den zweiten Platz.

Für Zimmermann war es der größte Erfolg seiner Karriere und einer, der vielleicht auch ein bisschen im Takt der Technobeats begann. Am Ende passte alles zusammen: die Form, die Taktik – und offenbar auch die Beats am Morgen.