Gesellschaft

In Frankfurt darf bald Oben-Ohne geschwommen werden

Oben ohne ins kühle Nass geht bald auch in der Mainmetropole. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Änderung beschlossen.

Eine Frau sitzt in einem Freibad am Beckenrand und bindet sich ihr Bikini-Oberteil zu. Foto: Monika Skolimowska/dpa
Eine Frau sitzt in einem Freibad am Beckenrand und bindet sich ihr Bikini-Oberteil zu.

Frankfurt/ Main (dpa/lhe) - Die Stadt Frankfurt hat das Oben-Ohne-Schwimmen in ihren Bädern erlaubt. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss dies am Donnerstagabend, wie die Stadt auf Anfrage mitteilte. Zuvor berichtete auch der Hessische Rundfunk darüber.

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Im März hatte die Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt den Antrag gestellt. «Mit der Umsetzung des Antrags wollen wir sicherstellen, dass Menschen aller Geschlechter selbstbestimmt über das Tragen eines Oberteils in Frankfurts Bädern entscheiden dürfen», erklärte die Volt-Fraktion damals.

Die Regelung trete allerdings erst in Kraft, wenn die Badeordnung entsprechend geändert wurde, hieß es von der Stadt am Freitag. Wann dies der Fall sei, blieb zunächst unklar. Die Bäderbetriebe waren für eine Stellungnahme am Freitag nicht erreichbar. In der Haus- und Badeordnung der Frankfurter Bäder soll laut dem Antrag im März die Formulierung «Der Aufenthalt im Nassbereich der Bäder (Schwimmhallen, Becken der Freibäder) ist nur in üblicher Badekleidung gestattet» um den Nebensatz «die zumindest die primären Geschlechtsmerkmale bedecken muss» ergänzt werden.