Demos in Frankfurt

Innenminister kündigte frühe Bilanz zu Gen-Z-Protesttag an

Tausende junge Menschen wollen in Frankfurt auf die Straße gehen. Die Polizei rechnet mit einem überwiegend friedlichen Verlauf. Noch am Abend will der Innenminister Bilanz ziehen.

Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt haben ihre Schaufensterscheiben vorsorglich mit Holzplatten gesichert. Foto: Boris Roessler/dpa
Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt haben ihre Schaufensterscheiben vorsorglich mit Holzplatten gesichert.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Wenige Stunden nach Beginn der Gen-Z-Demonstrationen in Frankfurt will Hessens Innenminister Roman Poseck eine erste Zwischenbilanz ziehen. Das Ministerium kündigte für den frühen Abend (18.30 Uhr) ein Statement des CDU-Politikers an der Konstablerwache in der Frankfurter Innenstadt an.

Angemeldet sind zwei Demonstrationen in Hessens größter Stadt, die größere hat die Initiative «Gen Z regelt» organisiert. Beginn ist um 14 Uhr. Insgesamt werden Tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Frankfurt erwartet.

Polizei rechnet mit überwiegend friedlichem Verlauf

Die Initiative «Gen Z regelt» setzt sich unter anderem für mehr Klimaschutz ein, fordert Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und positioniert sich gegen eine Wehrpflicht. Dabei lehnen die Initiatoren Gewalt ausdrücklich ab. Bundesweit sind Proteste in mehr als 30 Städten angekündigt.

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Die Frankfurter Polizei rechnet mit einem überwiegend friedlichen Verlauf, wird aber im Großeinsatz sein. Dass es zu Ausschreitungen wie jüngst in Frankreich kommt, davon geht auch das hessische Innenministerium nicht aus. Es bestehe aber «eine Gefahr für eine Unterwanderung des Protestes durch Linksextremisten mit Gewaltpotenzial». Bis zum Mittag war die Lage in Frankfurt nach Angaben der Polizei ruhig.