Ironman in Frankfurt rüstet sich für Hitze bis 39 Grad
Hitze-Alarm beim Ironman: Die Veranstalter in Frankfurt reagieren auf die erwarteten Temperaturen. Welche Maßnahmen die Athletinnen und Athleten erwarten.
Frankfurt/Main (dpa) - Wegen der angekündigten hohen Temperaturen von bis zu 39 Grad passen die Veranstalter der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt am Main die Laufstrecke am Wochenende an. Sie soll mehr schattige Abschnitte enthalten, wie der Veranstalter auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Auch die Wasserversorgung wird ausgeweitet und die medizinische Betreuung verstärkt.
Geplant sind mehr Trinkflaschen und Becher an den Verpflegungsstationen sowie zusätzliche Kühlmöglichkeiten entlang der Strecke und im Zielbereich, darunter Eisbäder und Duschvorrichtungen. Im Nachzielbereich soll es überdies mobile Klimaanlagen in den Zelten sowie zusätzliche Eis- und Wasserversorgung geben. Außerdem würden die medizinische Betreuung verstärkt und zusätzliche Einsatzkräfte eingesetzt, hieß es.
Veranstalter behalten sich weitere Anpassungen vor
«Die Sicherheit der Teilnehmenden hat höchste Priorität. Daher kann medizinisches Personal, wie bei Ausdauersportveranstaltungen üblich, jederzeit eingreifen und Athletinnen oder Athleten aus dem Rennen nehmen, wenn es die gesundheitliche Situation erfordert», teilte der Veranstalter mit. Die Entwicklung werde fortlaufend, auch im Austausch mit dem Wetterdienst, beobachtet. Bei Bedarf seien weitere Anpassungen an einzelnen Streckenabschnitten möglich.
Neben rund 70 gemeldeten Profis, die um den EM-Titel kämpfen, gehen am Sonntag (ab 6.20 Uhr/HR) auch Tausende Amateursportler auf die Strecke. Start ist am Langener Waldsee mit 3,8 Kilometern Schwimmen, bevor es auf die 180 Kilometer lange Radstrecke quer durch Frankfurt und die Wetterau geht. Zum Abschluss folgt der Marathon über 42,195 Kilometer entlang des Mainufers bis zum Ziel auf dem Römerberg.