Soziale Medien

Justizminister warnt: Vorsicht beim Teilen von Bildern

Wer in Chatgruppen auf problematische Aufnahmen aufmerksam machen will, kann dabei selbst gegen das Gesetz verstoßen. Das gilt nach Angaben von Christian Heinz (CDU) auch für Eltern.

Heinz appeliert an Eltern und Kinder, Vorsicht im Internet walten zu lassen. (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Heinz appeliert an Eltern und Kinder, Vorsicht im Internet walten zu lassen. (Symbolbild)

Weiterstadt/Bad Vilbel (dpa/lhe) - Unbedacht Bilder ins Netz stellen oder sie aus Sorge um andere weiterleiten – beides kann gefährlich werden: Hessens Justizminister Christian Heinz (CDU) hat in einem Gespräch mit HIT RADIO FFH an Eltern und Kinder appelliert, beim Umgang mit persönlichen Bildern mehr Vorsicht walten zu lassen.

«Eltern sollten immer wieder ihre Kinder dazu anhalten, dass sie auf gar keinen Fall von sich selbst Aufnahmen machen, die sie nicht verbreitet haben wollen, egal, wie gut sie sich verstehen mit anderen», erklärte Heinz bei einem Interview im Rahmen eines Gefangenentransports in die JVA Weiterstadt. 

Doch nicht nur das Verbreiten eigener Bilder kann zur Gefahr werden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollten genau darauf achten, welche Inhalte sie weiterleiten, so der Minister. 

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Nach Angaben des Justizministers gab es bereits Strafverfahren, in denen in Elterngruppen Bilder gezeigt wurden, die etwa jugendpornografische Inhalte enthielten. Die Beteiligten hätten sich lediglich gegenseitig darauf aufmerksam machen wollen, was in manchen Gruppen verbreitet werde. Doch bereits die Weiterleitung solcher Aufnahmen könne strafbewehrt sein, sagte Heinz.