Extremismus

Justizminister wollen Sportler vor Hass und Hetze schützen

Menschenverachtende Parolen gibt es in Stadien immer wieder. Die Justizminister wollen Sportlerinnen, Sportlern und anderen den Rücken stärken.

Auf dem Bildschirm eines Smartphones sieht man die Hashtags Hass und Hetze. Foto: Fabian Sommer/dpa/Illustration
Auf dem Bildschirm eines Smartphones sieht man die Hashtags Hass und Hetze.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Nach einem entsprechenden Beschluss der Justizministerkonferenz sollen rassistische, antisemitische oder menschenverachtende Beleidigungen auch ohne Strafanträge der Opfer von Staatsanwaltschaften verfolgt werden können. Mit dem Beschluss der Minister sei das Bundesjustizministerium beauftragt worden, dies zu prüfen, sagte Hessen Ressortchef Christian Heinz (CDU). Er habe sich bei der Konferenz für den Schutz von Sportlerinnen und Sportlern gegen Hass und Hetze eingesetzt.

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«Wir befinden uns mit der Europameisterschaft in Deutschland und den Olympischen und den Paralympischen Spielen in Paris in einem Super-Sportjahr», teilte Heinz mit. Viele Fans würden die Sportler anfeuern. Aber es gebe auch andere, die diejenigen, die für unser Land antreten, mit Hass und Hetze überschütten. Auf Initiative Hessens hätte sich die Justizministerkonferenz hier klar positioniert. Dies gelte aber nicht nur für Sportler, sondern für alle.