Sabotage

Kabel von Windpark beschädigt - Inbetriebnahme verzögert

Beschädigte Kabel legen einen Windpark still - die Betreiber zeigen sich empört.

Unbekannte haben die Stromkabel des Windparks bei Oberkirch sabotiert. (Symbolbild) Foto: Uwe Anspach/dpa
Unbekannte haben die Stromkabel des Windparks bei Oberkirch sabotiert. (Symbolbild)

Oberkirch (dpa/lsw) - Unbekannte haben an mehreren Stellen Zuleitungen zu einem neuen Windpark bei Oberkirch im Ortenaukreis beschädigt. Die Täter beschädigten die Kabelstränge nach Polizeiangaben mutmaßlich vor zwei bis drei Monaten auf der rund zehn Kilometer langen Zuleitung vom Umspannwerk Oberkirch zum Windpark. Damals seien die Leitungen noch nicht unter der Erde gewesen. Die Kabel müssten nun geortet, ausgegraben und ausgetauscht werden, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten ermitteln deswegen und suchen nach Zeugen.

Die an dem Projekt beteiligten Stadtwerke Oberkirch sprachen von Sabotage. Die Schäden seien bei Inbetriebnahmetests aufgefallen.

«Damit nehmen die bislang unbekannten Täter neben dem Sachschaden auch erhebliche Gefährdungen für die Mitarbeiter der Verlegefirma in Kauf», hieß es in einer Mitteilung. «Aus Sicht der Windparkgesellschaft ist diese Form von Projektprotest vollkommen inakzeptabel.» 

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Besonders ärgerlich seien die Beschädigungen für die Anwohner sowie für Pendler und Urlauber, da nun umfangreichere Reparaturbaustellen an der Straße nötig seien. Die Realisierung des Windparks gehe planmäßig weiter.