Kriminalität

Kater stirbt qualvoll – Geldstrafe für 61-Jährigen verhängt

Nach einem langen Todeskampf von Kater Emil in einem Fangeisen steht die Geldstrafe für den Verursacher fest.

Laut Amtsgericht war der Kater 2021 in Eppingen nach einem rund 20 Minuten dauernden Todeskampf und hochgradigen Schmerzen in dem Fangeisen verendet. (Symbolbild) Foto: Silas Stein/dpa
Laut Amtsgericht war der Kater 2021 in Eppingen nach einem rund 20 Minuten dauernden Todeskampf und hochgradigen Schmerzen in dem Fangeisen verendet. (Symbolbild)

Heilbronn (dpa/lsw) - Rund vier Jahre nach dem qualvollen Tod des Katers Emil in einem Fangeisen ist ein 61-Jähriger vom Amtsgericht Heilbronn zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro verurteilt worden. Der Mann habe einen entsprechenden Strafbefehl wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angenommen, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. 

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Kater Emil starb nach langem Todeskampf

Laut Amtsgericht war der Kater im September 2021 in Eppingen nach einem rund 20 Minuten dauernden Todeskampf und hochgradigen Schmerzen in dem Fangeisen verendet. Der Nachbar des Tierhalters hatte zunächst im Verdacht gestanden, die Falle an einer Hecke seines Grundstücks aufgestellt zu haben – was er jedoch stets bestritt. 

In erster Instanz war der Jäger im Mai 2023 vor dem Amtsgericht Heilbronn freigesprochen worden. Anschließend hatte sich der 61-Jährige gemeldet und gestanden, die Tat begangen zu haben.