Fußball-Bundesliga

«Kein Experiment»: Wohlgemuth erklärt VfB-Plan mit Seimen

Stuttgarts Torwart-Entscheidungen sorgen für Aufsehen. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth äußert sich - und stärkt Rückkehrer Dennis Seimen den Rücken.

Dennis Seimen schaffte mit Paderborn den Bundesliga-Aufstieg. (Archivbild) Foto: Swen Pförtner/dpa
Dennis Seimen schaffte mit Paderborn den Bundesliga-Aufstieg. (Archivbild)

Stuttgart (dpa) - Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hat Eigengewächs Dennis Seimen in der Torwart-Debatte rund um den VfB Stuttgart volles Vertrauen ausgesprochen. «Dennis hat in Paderborn eine fantastische Saison gespielt. Er ist kein Experiment, sondern wir trauen ihm die Rolle als Nummer eins aus voller Überzeugung zu», sagte Wohlgemuth der Deutschen Presse-Agentur. «Hierzu gibt es bei uns auch keine geteilten Ansichten. Wir alle teilen diese Haltung.»

Am Mittwoch hatte der Fußball-Bundesligist offiziell bekanntgegeben, dass Alexander Nübel den Club nach einer insgesamt dreijährigen Leihe verlassen wird. Der 29-Jährige kehrt zum FC Bayern München zurück. Zumindest vorerst. Denn der deutsche Rekordmeister plant nicht mehr mit dem Nationaltorwart.

VfB-Sportchef Fabian Wohlgemuth ist von Dennis Seimen überzeugt. (Archivbild) Foto: Harry Langer/dpa
VfB-Sportchef Fabian Wohlgemuth ist von Dennis Seimen überzeugt. (Archivbild)

«Dennis liebt die Herausforderung»

In Stuttgart setzen sie indes nun auf den 20-jährigen Seimen, der in der abgelaufenen Saison an den SC Paderborn ausgeliehen war und mit den Ostwestfalen den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Ein mutiger Schritt, der rund um den DFB-Pokalfinalisten für Diskussionen sorgte. Seimen wurde zehn Jahre lang in der VfB-Jugend ausgebildet, hat aber noch keine Erstliga-Partie bestritten. Stuttgart spielt kommende Saison in der Champions League.

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«Dennis ist ein junger Torwart, einer der den Wettkampf und die Herausforderung liebt», sagte Wohlgemuth über den Youngster. «Auch wenn er noch nicht mit der Erfahrung eines 35-Jährigen aufwarten kann, war er immer in der Lage, sich extrem schnell an ein neues Leistungsniveau anzupassen und dieses bald mitzubestimmen - bei den U-Nationalmannschaften, in der dritten Liga und zuletzt auch in der zweiten Liga in Paderborn.»